Unsere Rasse- und Mixhühner 2019


 

Wir halten unsere Hühner nach Rassen getrennt in eigenen Gehegen. Wir verzichten auf künstliche Tageslichtverlängerung, damit die Tiere dem hiesigen Rhythmus der Jahreszeiten mit seinen Pausen angepasst leben können.

 

Wir versenden die Eier von Hennen, die bereits ein bis zwei Monate gelegt haben. Bei vielen Rassen ist das Bruteimindestgewicht dann erreicht, bei manchen Rassen haben die Züchter vor uns das Bruteimindestgewicht nicht berücksichtigt. Hier versuchen wir, im Laufe der Jahre auf größere Eier zu selektieren oder  Blutslinien einzukreuzen, bei denen die Hennen größere Eier legen.

 

Unten beschreiben wir kurz unsere Rasse- und Mixhühner mit ein paar Worten und Fotos. 

 

Wenn Sie Gefallen an einer oder mehrerer unserer Rassen finden, können Sie gerne Bruteier über das Kontaktformular bestellen. Wir sind auf Bruteier spezialisiert, arbeiten kleinstrukturiert, verbunden mit intensiver "Handarbeit". Bei uns werden alle Hühner mit Liebe aufgezogen und gewissenhafte Zuchtarbeit ist uns wichtig.

 

Junghennen für den Verkauf züchten wir nicht. Wenn wir zwischendurch Hennen, die wir nicht für die Zucht behalten oder die schon älter als ein Jahr sind, abgeben, sind diese jeweils im '"Hühnerladen" ersichtlich.


Altsteirer

 

Farbe: wildbraun

Gruppe: 1 Hahn, 7 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Kein Winterleger. 

Gelegentlich Bruttrieb vorhanden.

 

Beim Altsteirerhuhn handelt es sich um ein typisches Zwiehuhn, das heißt, dass die Rasse erzüchtet wurde, um Eier und einen saftigen Braten liefern zu können. Dieses Huhn stammt aus dem Gebiet der Ober- und Untersteiermark der österreichisch-ungarischen Monarchie und entwickelte sich über die Jahrhunderte zu dieser heute bekannten Landhuhnrasse mit dem typischen Wickelkamm und dem kleinen Schopf (bei der Henne auffälliger als beim Hahn).

 

Die Hähne erreichen ein Gewicht von mindestens 2,5 kg, die Hennen mindestens 2 kg. Die Legeleistung der Hennen kommt auf ca. 150 Eier pro Jahr, wobei Altsteirer bevorzugt in den Frühlings- und Sommermonaten legen. Die Eier sind elfenbeinfarbig oder weiß/fast weiß und ihr Gewicht beträgt 55 g und mehr.

 

Altsteirer Hühner sind glücklich, wenn ihnen viel Auslauf zur Verfügung steht, damit sie ihrer Lieblingstätigkeit, der Futtersuche, ungehindert nachgehen können.


Amrocks

 

Farbe: gestreift

Gruppe: 1 Hahn (blutsfremd), 7 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Winterleger.

Kein Bruttrieb vorhanden.

 

Eine ruhige und zutrauliche Rasse, die Gemüt und Auge besticht. Die Hühner zählen zu den schwereren Rassen. Hält man sie in Gehegen, besteht die Gefahr, dass sie bei zu guter Fütterung verfetten (damit sinkt auch die Legeleistung). Es ist dann besser, weniger zu füttern, als sie fressen würden. Bei viel Auslauf suchen sie einen Teil ihres Futters selbst und bleiben dabei fit.

Hähne wie Hühner sind ruhig in ihrem Wesen. Ihre Neugierde lässt sie auch gleich näher kommen, wenn man das Gehege betritt. Die Hühner fressen gerne aus der Hand.

Die Eier der Amrocks sind beige oder rahmfärbig. Im Eierkörberl sehen sie unter anderen Eiern gelegentlich auch rosa aus. Die Amrocks legen sehr gut und liefern bei Bedarf auch einen sehr schmackhaften Braten, an dem was dran ist. Sie zählen deshalb zu den so gen. Zwiehuhnrassen.


Ayam Cemani

Mitten in der Saison leider ausgefallen. Ab 2021 sind Bio-Bruteier dieser Rasse voraussichtlich wieder verfügbar.

Farbe: schwarz mit Günlack

Gruppe: 1 Hahn, 7 Hennen 

Beschreibung und Besonderheiten: 

Passionierte Winterleger.

Starker Bruttrieb vorhanden. Sehr gute Glucken.

 

Das Ayam Cemani Huhn, auch gerne genannt "Gothic Huhn", stammt ursprünglich aus Zentral-Java im Inselstaat Indonesien. "Ayam" bedeutet "Huhn", "Cemani" ist ein Ort auf der Insel Java.

 

Die Besonderheit dieses Huhns liegt vor allem in seinem Aussehen - es ist überall schwarz - Federn, Kamm, Kehllappen, Gesicht, Läufe, Krallen. Der Grund für dieses Schwarz-Sein liegt in der Hyperpigmentierung, auch genannt Fibromelanosis. Im Ursprungsland sind die Tiere auch von innen völlig schwarz, in Europa wurden zur Blutauffrischung andere dunkle Rassen eingezüchtet, wodurch das Schwarz "im Inneren" ein wenig verloren gegangen ist. Von außen sehen die Hühner aus guten Zuchtlinien nach wie vor schwarz mit Grünlack (grün schimmernd) aus.

 

In Indonesien werden dieser Hühnerrasse mystische Eigenschaften zugeschrieben, wodurch fehlerlose Tiere dieser Rasse für dortige Verhältnisse sehr teuer gehandelt werden. Die Fehlerlosigkeit zeigt sich übrigens erst, wenn das Tier ein Jahr alt ist. Vorher kann ein Ayam Cemani kohlrabenschwarz aussehen, aber dann doch da und dort ein weißes Federchen bekommen oder der Kamm wird dunkelrot statt schwarz.

 

Die Bruteier sollten mindestens 45 g wiegen; die Eifarbe ist nicht schwarz, wie manche vermuten, sondern cremefarbig.

 

Ayam Cemanis wirken imposant und auffällig. Sie sind lebhalft, die Hähne sind kämpferisch veranlagt. Die Eileistung liegt bei den in Europa gezüchteten Ayam Cemanis bei etwa 120 bis 140 Eier pro Jahr. Ayam Cemanis legen bei uns gerne im Winter. Sie legen stets in Phasen. Nach jeder Phase/Legeperiode folgt eine Pause von mehren Tagen oder ein paar Wochen.

 

Im Winter braucht man sich keine Sorgen machen, Ayam Cemanis sind nicht kälteempfindlich, sie können problemlos im Freien gehalten werden.  


Barnevelder

 

Farbe: doppelt gesäumt (gold-schwarz)

Gruppe: 1 Hahn, 6 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Winterleger.

Kein Bruttrieb vorhanden.

 

Wir nennen es gerne "das Huhn der Zwanzigerjahre" (planmäßig gezüchtet ab 1920), aus Holland kommend.

 

Die Eischalenfarbe kann von mittel- bis dunkelbraun-rot reichen (siehe Foto). Die Legeleistung befindet sich im oberen Durchschnitt, im ersten, oft auch zweiten Legejahr legen sie auch im Winter.

 

Barnevelder sind so gen. Zweinutzungshühner. Wegen ihrer Legeleistung und dem vorzüglich schmeckenden Fleisch.

 

Vom Charakter her ist diese Hühnerrasse den Amrocks ähnlich. Also ein wunderbares Familienhuhn, leicht zu zähmen, ruhig, schnell zutraulich, flugfaul und auch die Hähne äußerst gemütlich.

 

Die Hähne krähen in tieferer Tonlage als die vieler anderer Rassen. Sie gehören nicht zu den "Vielkrähern".

 

Das Gefieder glänzt wunderschön, die Schwanzfedern des Hahns schimmern in der Sonne auch grün.


English Cream Legbar

 

Farbe: kennfarbig

Gruppe: 1 Hahn (blutsfremd), 7 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Kein Winterleger.

Kein Bruttrieb vorhanden.

 

In den 1930er Jahren wurde diese Hühnerrasse in England erzüchtet. Gekreuzt wurden Leghorn, Playmouth Rocks und Araucanas, von denen auch die Federhaube zeugt, die die Cream Legbar-Hühner tragen.

Das Cream Legbar-Huhn legt hellblaue Eier, ähnlich (nur ein wenig mehr ins hellblau gehend) den Eiern der Englischen Lavender Araucanas.

Eine Besonderheit des Huhns ist auch seine Kennfarbigkeit, die bereits bei Eintagsküken das Geschlecht erkennen lässt. Die Hennenküken erscheinen dabei etwas dunkler in ihrer Gesamterscheinung.

 

Unsere Gruppe:

Unsere Cream Legbars besitzen teilweise silbernen Halsbehang, teilweise goldenen. Wir lieben die Vielfalt und achten bei dieser Rasse darauf, Hennen mit beiden Gefieder-Varianten in der Gruppe zu halten.


Grün-/Olivleger

Farbe: verschiedene Farben

Gruppe: Olivleger- und Grünlegerhennen bei Blaulegerhähnen

Beschreibung und Besonderheiten:

Oftmals Winterleger.

Wenig Bruttrieb.

 

Die Bruteier, die Sie geliefert bekommen, sind in den Farben türkis bis oliv-/dunkelolivfarbig, die Hennenküken, die schlüpfen werden, werden  verschiedene Nuancen zwischen türkis, grün, hell- und mitteloliv legen.

 

Die Hähne sind lavendelfarbig und kennsperber, die Hennen sind schwarz-kupfer, schwarz-silber, lavendelfarbig und splash.


Italiener

 

Farbe: isabell-porzellanfarbig

Gruppe: 1 Hahn, 6 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Winterleger.

Kein Bruttrieb vorhanden.

 

Bei den Italienern handelt es sich um ursprüngliche Landhühner - also eine sehr alte Rasse - in Italien, die vermutlich schon durch die Römer in ein wenig abweichender Form Verbreitung im europäischen Raum fanden. In der Mitte des 19. Jahrhunderts wurde es schließlich mit den jetzigen Merkmalen aus den unterschiedlichen Landhuhnrassen herausgezüchtet. Herausragende Merkmale sind die sehr gute Legeleistung in den ersten beiden Jahren (etwa 200 Eier pro Jahr), die elegante und schlanke Form, das aufmerksame und lebendige Wesen der Tiere.

 

Durch das Aufkommen der Hybridhennen in der Aufbauphase nach dem 2. Weltkrieg verlor das Italienerhuhn immer mehr an Bedeutung und verschwand von zahlreichen Höfen. Es wurde deshalb im Jahr 2013 in die "Rote Liste der gefährdeten Nutztierrassen" aufgenommen.

 

Italiener gibt es in vielen Farbschlägen. Der Farbschlag Isabell-porzellan ist sehr selten und etwas für Liebhaber besonderer Farben. Bei Ausstellungen wird dieser Farbschlag nicht anerkannt.

 

Italiener zeichnen sich durch hervorragende Legeleistung, Sommer wie Winter aus.

 

Diese Hühnerrasse gleicht sich den Landsleuten in Italien an: temperamentvoll,  agil und sehr liebenswert.

 

Bruttrieb ist keiner vorhanden. Auslauf schätzen die Hühner. Sie fressen alles, was ihnen an Insekten, jungen Schnecken, Zecken,Beeren ... unterkommt. Dadurch schmecken ihre Eier hervorragend.

 

Italiener gehören heute leider zu den bedrohten Hühnerrassen.


Kawasaki Bankiva

 

Farbe: wildfarbig

Gruppe: 1 Hahn, 3 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Winterleger.

Guter Bruttrieb vorhanden. Wunderbare Glucken.

 

Eines Tages kam ein aus Deutschland stammender evangelischer Missionar, der lange Jahre Kinder in einem Heim in Kawasaki/Japan betreut hatte, zurück nach Europa, nach Österreich. Hier lernten wir ihn auch kennen. Interessant waren seine Erzählungen über das Leben mit Frau und Kindern in Kawasaki und die Erzählungen von seinen Hühnern, die er dort im Hinterhof gehalten hat (Chabos) und von seinem alten und treuen Freund, dem Schäferhund, der den Kindern im Heim damals sehr viel Freude bereitet hat.

 

Als er wieder zurück nach Europa gekommen ist, hat er seine Chabos mitgenommen, aus einem Zoo Bruteier der ursprünglichen Gallus Gallus (Bankivahuhn) besorgt, diese mit seinen Chabos und mit Italienern gekreuzt und es so geschafft, eine Großrasse vom originalen Gallus Gallus (das Huhn aus dem süd- und südostasiatischen Raum, von dem alle unsere heutigen Hühnerrassen abstammen) zu züchten (die gleichen äußeren Merkmale, die gleiche ursprüngliche Eischalenfarbe - hellbraun, beige, hellbeige). Aus Liebe und zur Erinnerung an seine Zeit in Japan und auch, weil die ersten Hühner, die er eingekreuzt hat, Japaner gewesen sind, hat er das Huhn Kawasaki genannt. Den Zweitnamen Bankiva haben wir hinzugefügt, um die Herkunft des Huhns im Namen sichtbar zu machen.

 

Die Hähne dieser Hühnerart glänzen im Gefieder an den Armschwingen in wunderbarem blau-grün. Der Schweif bekommt im Laufe der Jahre noch mehr Sichelfedern, die grün schimmern. Viele Gelb-, Gold-, Rot- und Orangetöne zieren das Gefieder.

 

Die Legeleistung konnte durch Einkreuzung von Italienern stark gesteigert werden (das ursprüngliche Bankivahuhn legt nur ein bis zwei Gelege pro Jahr mit etwa 3 bis 12 Eiern pro Gelege), dabei hat der Züchter jedoch darauf geachtet, dass der starke Bruttrieb erhalten bleibt. Die Hennen sind wunderbare und zuverlässige Glucken.

 

Die Kawasaki Bankivahühner sind noch nicht verbreitet, eine Teilblutauffrischung wird bei uns jedes Jahr vorgenommen (jedes Jahr wird eine passende Hühnerrasse eingekreuzt, über mehrere Generationen rückgekreuzt und streng selektiert, bis die Hennen vom äußeren Erscheinungsbild her bereit sind, in die originale Gruppe integriert zu werden).

 

Wer ein ganz besonderes und seltenes Huhn oder Hühner mit natürlichem, guten Bruttrieb sucht, ist beim Kawasaki Bankiva goldrichtig.


Lavender Araucana

Fotos: Henne in der Farbe Blau                                                                                              Hahn in Lavendel

Farbe: helllavendel (hellster Blauton), blau

Gruppe: 1 Hahn, 7 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Winterleger.

Kein Bruttrieb vorhanden.

 

In England sind sie der große Hit: Die Lavender Araucana, bei uns auch als "englische Blauleger" bekannt. In Österreich und Deutschland sind sie noch wenig verbreitet, sie sind auch selten zu bekommen.

 

Eine tolle Sache ist, dass diese Hühnerrasse zutraulich wird, wenn man sich von klein auf ein wenig mit den Hühnern befasst. Sie legen bläuliche/türkise oder leicht ins Grün gehende Eier und strahlen Ruhe aus. Die Hähne sind nicht aggressiv. Die Rasse ist in Österreich nicht standardisiert, jedoch in England. Es gibt sie dort in verschiedenen Farben, meistens jedoch in schwarz, weiß und lavendel. Die Hühner tragen Schopf und Bart, sie haben einen Erbsenkamm. Manchmal sieht man einen Einfachkamm. Englische Züchter empfehlen Hennen und Hähne mit Erbsenkamm, da es bei dieser Rasse vorkommt, dass Hühner mit Einfachkamm keine blauen Eier legen. Ein Erbsenkamm und die Eifarbe Blau stehen hier offensichtlich eng im Zusammenhang. Wir haben in den letzten Jahren die Erfahrung gemacht, dass trotz Selektion auf die richtige Eischalenfarbe hin und wieder doch eine Henne helles beige oder weiß legt, auch wenn sie einen Erbsenkamm hat. Die meisten legen jedoch eine Art von Blau- oder Grün-Türkis  (was die Engländer nicht stört, sie sprechen trotzdem von Blaulegern).

 

Erzüchtet wurde die Rasse in England in den 30er Jahren. Zum Züchten wurden Hühner aus Südamerika importiert, die die Eifarbe blau weitervererben.

 

Unsere Gruppe:

Wir halten in unserer Gruppe 2020 weiße, lavendelfarbige und blaue Hennen. Die drei Hähne (es ist eine größere Gruppe) sind allesamt helllavendel. Durch eine Blutauffrischung im vergangenen Jahr ist bei manchen Hennen leider das Schopferl oder das Bärtchen verloren gegangen. So bitten wir um Verständnis, wenn bei ihnen da oder dort ein Lavender Araucana-Küken schlüpft, bei dem nicht beides - Schopferl und Bart - vorhanden ist. Im nächsten Jahr sollten wieder alle Merkmale vorhanden sein.


Französische Marans original

Auf dem mittleren Foto befinden sich ein paar Beispieleier. Die dunklen in der Farbe "extra rouge", von den helleren Eiern ist jetzt nur eine Farbvariante auf dem Foto. Hier gibt es noch mehr Abstufungen, meist ein wenig dünkler als die abgebildeten helleren Eier.

Farbe: Schwarz-Kupfer

Gruppe: 1 Hahn (blutsfremd), 6 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Keine Winterleger.

Gelegentlich Bruttrieb vorhanden.

 

Wir züchten stets nur mit den originalen französischen Marans (die auch tatsächlich aus Frankreich kommen) und frischen das Blut der Zuchtlinien auch immer mit echtem französischem Maransblut auf. Unsere ersten Marans stammen von der französischen Zuchtstation "Syndicat National des Sélecionneurs de la Poule Marans Race Pure".

 

Die Marans, die wir züchten, punkten mit ihren wunderschönen Eiern der Farbe "Extra Rouge", wie sie die Franzosen nennen. Achtung: "Extra Rouge" heißt "besonders rot". Es handelt sich nicht um Schokobraun oder Schwarz.

 

Achtung - "Vorwarnung":

Die Eischalenfarbe kann auch von Henne zu Henne variieren. Aus sehr dunklen Eiern können unter Umständen auch Hennen schlüpfen, die hellere Eier legen und genauso umgekehrt. Wir brüten stets die Bruteier der am dunkelsten legenden Hennen für unsere Zuchtgruppen, haben jedoch im Eikörbchen jeder Saison Eier verschiedener Farbstufen der Marans-Farbskala.

 

Das Eigewicht lässt nicht zu wünschen übrig. Es erreicht über 60 g, teilweise gegen die 70 g in der zweiten Legeperiode.

 

Die originalen Marans erkennt man übrigens an der hautfärbig-rosa Farbe an der Innenseite der Läufe. Vor allem beim Hahn. Bei den Hennen sind die Läufe allgemein dunkler.

 

Es gilt zu beachten, dass die Eier am Beginn der Legeperiode der Hühner dunkler sind, als zu einem späteren Zeitpunkt. Zum Brüten verwendet man schon die etwas aufgehellten Eier (die Hennen haben schon ein/zwei Monate gelegt), da sie größer sind. Hellere Marans-Eier, die ganz am Anfang sehr dunkel waren, weisen oft auch auf eine gute Legeleistung der Hennen hin.


Mooshühner

Farbe: schwarz-kupfer, schwarz-silber, weiß, weiß mit beigen Federn an Sattel und Hals, verschiedene Brauntöne, blau/weizenfarbig

Gruppe: 1 Hahn (blutsfremd), 7 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Winterleger.

Ab 2020 eventuell bei manchen Hennen Bruttrieb vorhanden.

 

Die Hühner wurden erzüchtet, um durch strenge Selektion eine tolle an Waldmoos (so unterschiedlich die Farben des Waldmooses sind, so zeigen sich auch die Eier, von daher stammt auch der Name der Hühner) erinnernde Eischalenfarbe zu bekommen, die selten zu finden ist. Ein weiteres Augenmerk wurde auch auf die Eigröße gelegt. Von Anfang an legen sie größere Eier als andere Hühnerrassen. Nach ca. zwei Monaten wiegen einige der Eier sogar um die 70 g. Und nicht nur das, diese dunkelgrüne Farbe wird bei Kreuzung der Hühner untereinander auch weitgehend weitervererbt, was ja bei der Kreuzung von Olivleger x Olivleger beispielsweise nur zu einem kleinen Prozentsatz der Fall ist! Nach längerer Legezeit werden die Eier, die zunächst wirklich sehr dunkel-moosgrün sind, eine Spur heller und die Punkte oder Tupfen auf der Eischale kommen gut zur Geltung. 

 

Da es sich bei den Mooshühnern um Kreuzungshühner handelt, kann es auch hier wie bei allen anderen Hühnerrassen (Fehlfarbigkeit im Gefieder, Mutationen, andere Eischalenfarben), vorkommen, dass eine Henne einmal Eier mit einer anderen Eischalenfarbe legt. Dies kann auch passieren, wenn ein blutsfremder Hahn eingekreuzt wird, der ein rezessives Gen für eine andere Eischalenfarbe mitbringt, was wir zu vermeiden suchen. Die Hennen für die Blutsauffrischung werden schon mehrere Generationen voher vorgezüchtet und vorselektiert.

 

Die Farbe des Federkleides der Mooshühner spielt wie bei den Grünlegern keine Rolle (keine standardisierte Hühnerrasse).

 

Die Moos-Hühner sind ruhige und zutrauliche Tiere.

 

Hühner und Hähne tragen fast zu 100 % Federn an den Läufen; die ausgewachsenen Hennen haben ein Gewicht von ca. zwei Kilo.

 

Das Mooshuhn gibt bei Bedarf auch einen sehr schmackhaften Braten ab.


Olivleger

Farben: Elterntiere blau, bunt, schwarz-kupfer, sperber usw. 

Gruppe: da und dort verteilte Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:  

Meist auch Winterleger.

Manchmal Bruttrieb vorhanden.

 

Bei den "Olivleger-Bruteiern" handelt es sich um Mischungen zwischen Grünlegern/Blaulegern und Marans oder Mooshühnern und Olivlegern. Wir liefern entweder grüne/olivfarbige oder rot-braune Eier. Der Hahn war dann, je nach Eischalenfarbe der Henne der "entgegengesetzte Farbgeber".

 

Oben am Ei-Foto ist zu sehen, welche Eier geliefert werden (linke Seite) und wie die Eier der geschlüpften Hennenküken einst aussehen können. Ein Großteil wird olivfarbig legen, ein Teil ins dunkeloliv (wie Mooshuhn) gehend, manches Huhn wird aber auch braune Eier (wie die der Marans) legen.

Schwedisches Blumenhuhn

 

Farbe: bunt

Gruppe: 1 Hahn, 8 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Winterleger.

Bisher kein Bruttrieb vorhanden gewesen.

 

Das Schwedische Blumenhuhn gehört nicht zu den standardisierten Rassen. Dies liegt daran, dass die Schweden recht wenig daran interessiert sind, ihre Hühner standardisieren zu lassen.

 

Vielfalt wird bei den Schweden groß geschrieben. So gibt es das Schwedische Blumenhuhn in den verschiedensten bunten Farben. Wichtig und auch wunderschön sind immer die weißen Tupfen und Flecken, die auf dem Federkleid verstreut sind.

 

Es fällt auch auf und ist auf schwedischen Internetseiten zu lesen, dass Schwedische Hühnererassen eher zart gebaut sind. Schwedische Hühner sind gute Futtersucher und hervorragende Futterverwerter und scheuen die beschneite Winterlandschaft nicht.

 

Das Schwedische Blumenhuhn zählt zu den schwersten schwedischen Hühnerrassen.


Schwedische Isbar/Silverrud blå

 

Farbe: 2019 splash, hin und wieder blau

2 Gruppen: 1 Hahn (blutsfremd), 7 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Winterleger.

Meist kein Bruttrieb vorhanden.

 

Die Silverrud blå (Schwedische Isbar - Svensk grönäggsvärpare - Schwedischer Grünleger) wurde im 20. Jahrhundert, genauer gesagt in den 50er Jahren vom schwedischen Pfarrer Martin Silverudd aus verschiedenen, darunter auch sehr gut legenden Hühnerrassen (Rhode Island Red, New Hampshire, Leghorn, Cream Legbar, die er 1956 aus Cambridge importierte und für die Eischalenfarbe einkreuzte) erzüchtet. Ziel war es, eine grün legende Wirtschaftsrasse zu bekommen, bei der die Hühner nicht nur eine gute Legeleistung mit herzeigbarer Eigröße aufweisen, sondern auch Eier in verschiedenen Grüntönen legen, damit man sie zu Zuchtzwecken den einzelnen Tieren zuordnen kann. Es wurde Wert auf einen leichteren Körperbau und gute Futterverwertung gelegt. Leider verstarb Pfarrer Silverudd 1986, bevor er die Rasse nach seinen Vorstellungen fertig hatte. Es handelt sich deshalb auch um keine standardisierte Hühnerrasse.

 

Das Isbarhuhn ist selten zu finden, selbst in Schweden, wie uns die Züchterin erklärt hat. Es ist schön, dass sich mittlerweile Gruppen etablieren, die sich um den Erhalt und Fortbestand der originalen Silverruds blå bemühen.

 

Allgemein gibt es zwei Linien, den etwas schwereren Typ und den leichteren mit besserer Futterverwertung. Es ist nicht gewiss, aber trotzdem anzunehmen, dass Pfarrer Silverrud den leichteren Körperbau mit sparsamerem Futterbedarf und besserer Futterverwertung bevorzugte, da er ja ein genügsames, aber sehr leistungsstarkes, Wirtschaftshuhn erzüchten wollte.


Isbarhühner legen ca. 250 Eier im ersten Jahr. Sie legen auch im Winter fleißig. Die Eier, anfangs eher klein (44 bis 48 g), erreichen mit forgeschrittenem Alter der Henne ein Gewicht von 53 bis 58 g und können verschieden grün sein - von türkis, über hellgrün bis olivfarbig. Mit und ohne beige Sprenkel.

 

Die Hühner geraten selten in Brutstimmung. Sie sind wetterfest und robust.

  

Was die Schwedische Isbar so sympathisch macht, ist unter anderem ihre ruhige, freundliche Art. Sie besticht auch mit ihren süßen dunklen Knopfaugen, mit denen sie einen mustert. Wenn man sich mit den Hühnern von klein auf beschäftigt, werden sie zutraulich, jedoch nicht so "schoßhündchenhaft" wie beispielsweise Seidenhühner oder Zwerg Paduaner.

 

Unsere Gruppe:

Ein paar unserer Hennen sind splashfarbig, der Hahn ebenfalls, die übrigen Hennen sind blau und eine Henne ist schwarz. Die meisten der Küken werden vermutlich im Farbschlag splash schlüpfen.


Seidenhühner

Farbe: wildfarbig, weiß, weiß mit schwarzen Schecken, schwarz, blau, blau-gescheckt

Gruppe: 2 Hähne (blutsfremd), 9 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten

Winterleger.

Starker Bruttrieb vorhanden. Gute Glucken.

 

Unsere Seidenhühner stammen von zwei Züchtern in Österreich. Die Tiere sind  von robuster Natur. Es handelt sich um die "großen" chinesischen Seidenhühner (nicht die Zwerge), obwohl sie nicht wirklich wie große Hühner aussehen. Die Seidenhühner gehören zu den standardisierten Rassen. Wir achten bei der Zucht auf die richtigen Körpermerkmale (z.B. richtige Zehenanzahl und gute Zehentrennung ...), jedoch nicht auf Farbreinheit des Gefieders. Die Farbenvielfalt fasziniert uns, sodass wir uns dazu entschlossen haben, eine bunte Gruppe zu halten.

 

Seidenhühner brüten gerne und gelten als sehr gute Mütter. Die Legeleistung mit durchschnittlich 80 Eier pro Jahr pro Huhn ist dafür eher bescheiden. Jedoch bestechen die Hühner durch ihr putziges, kaninchenhaftes Aussehen. Sie lassen sich auch gut zähmen.


Struppis

Farben: verschiedene Blautöne, schwarz, schwarz-zitron, wildfarbig

Gruppen: 1 Hahn (blutsfremd), 8 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Winterleger.

Wenig Bruttrieb.

 

Wir haben in den letzten Jahren daran gearbeitet, grünlegende Struppis zu erzüchten. Bei unseren Struppis handelt es sich nicht um die standardisierte Rasse der Strupphühner, sondern um eine "züchterische Spielerei", die unseren Kunden letztendlich Freude im Doppelpack bieten soll - Grünleger, die ca. zu 50 % gestruppt bzw. gelockt fallen.

 

Unsere Gruppe und die Vererbung:

Die Struppi-Gruppe 2020 besteht aus einem blauen (grauen), glatten, eleganten Grünlegerhahn und 8 gestruppten Hennen in den Farben blau, wildfarbig (sieht wie Haselnuss aus), schwarz und schwarz-zitron. Die schwarz-zitron-farbigen Hennen legen weißschalige Eier, die anderen Hennen grüne und olivfarbige. Der Grünlegerhahn hat bisher nur grün und türkis legende Hennen als Nachkommen gezeugt, so ist anzunehmen, dass auch die Hennen aus den Bruteiern der weiß legenden Struppis grüne oder türkise Eier legen werden.


Sulmtaler gold-weizenfarbig

Farbe: gold-weizenfarbig 

Gruppe: 1 Hahn (blutsfremd), 7 Hennen 

Beschreibung und Besonderheiten

Kein Winterleger.

Gelegentlich Bruttrieb vorhanden.

 

Das Sulmtaler-Huhn gilt als wetterfestes und robustes Zweinutzungshuhn, das seine Nahrung auch gerne auf weiter Flur selber sucht. Steht allerdings ein prall gefüllter Futtertopf zur Verfügung, hält es sich auch gerne um diesen auf und frisst ganz schön ordentlich.

 

Der Ursprung der Sulmtaler Hühner liegt im Gebiet zwischen Graz und Marburg. Bekannt war es als "Steirerhuhn", verzehrt oftmals auch als Karpaun (kastrierte und gemästete Hähne) auf Fürsten- und Kaiserhöfen in Europa. Durch sein hohes Gewicht und die hervorragende Fleischqualität galt es als Delikatesse bei Festgelagen. Bereits im 17. Jahrhundert finden sich Schriften über seine kulinarische Berühmtheit.

Während des 1. und 2. Weltkriegs geriet das Sulmtaler-Huhn beinahe in Vergessenheit. Erst in den 80er Jahren des 20. Jahrhunderts bemühten sich wieder Züchter um die Erhaltung und Vermehrung dieser einst so berühmten Rasse.

 

Das echte große Sulmtalerhuhn, das ein schönes Schlachtgewicht erreicht, einen feinen Knochenbau aufweist (erkennbar an den nicht zu dicken Läufen) und Eier legt, die mindestens 52 g wiegen, ist uns dabei ein großes Anliegen. Denn dieses ist heute schon selten geworden. Wir tragen momentan weiterhin Bruteier verschiedener namhafter Züchter und Hobbyhalter mit vielversprechenden Tieren zusammen und arbeiten an einer Zuchtgruppe mit zufriedenstellender Legeleistung, gutem Gewicht und rassetypischem Aussehen.


Zwerg Paduaner

Farbe: chamois glatt und gestruppt

Gruppe: 1 Hahn chamois glatt (blutsfremd), 4 Hennen glatt, 2 Hennen gestruppt; 1 Hahn gestruppt, 4 Hennen glatt

Beschreibung und Besonderheiten:

Keine Winterleger.

Kein Bruttrieb vorhanden.

 

Die Großrasse der Paduaner geht in ihren Ursprüngen auf die italienische Stadt Padua zurück, die Zwergrasse hingegen wurde in England erzüchtet.

Die kleinen Hühnerchen zeichnet ein ruhiges und äußerst zutrauliches Wesen aus. Sie entsprechen im Charakter auch dem ihrer großen Kollegen. Unsere Kinder lieben sie auf Grund ihres lustigen Aussehens, ihrer herzigen Art und ihrer leicht zu gewinnenden Zutraulichkeit.

 

Zwerg Paduaner legen pro Jahr in etwa 120 kleine helle/weiße Eier. Anfang Winter legen sie nicht, jedoch beginnen sie zeitlich im Frühjahr, etwa im Februar wieder zu legen und legen fast durchgehend bis in den Herbst (Mauser) alle 1 bis 3 Tage ein Ei pro Henne. Ihr Futterverbrauch ist niedrig. Bei den Zwergrassen ist auch von Vorteil, dass sie relativ wenig Mist hinterlassen.

 

Vorsicht ist lediglich bei Katzen und Greifvögeln geboten. Die Tiere haben durch ihre Haube und Zwergengröße einen Nachteil. Und apropos Haube - bei der regelmäßigen Federlingskontrolle (Ektoparasiten) am besten auch gleich die Haube kontrollieren und bei Bedarf mit Kieselgur einmassieren.


Perlhuhn

Farben: blau, azurblau, weiß

Gruppe: 2 Hähne, 6 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Keine Winterleger.

Zeigen Brutlust, bringen die Brut jedoch oft nicht zu Ende.

 

Achtung: Wenn Sie Bruteier der Perlhühner brüten, benötigen dies ein paar Tage mehr als Bruteier von Hühnern

 

Wir halten sonst pro Perlhuhn-Hahn höchtesten zwei Hennen, versuchen heuer auf Anraten eines Tierfreundes jedoch einmal, jedem Hahn mehr Hennen zu geben. Bevor wir die Bruteier im Frühling verkaufen, werden wir eine Probebrut durchführen.

 

Das Perlhuhn stammt ursprünglich aus Nordafrika, wo es auch heute noch lebt. Im Laufe der Jahrzehnte wurden in Europa verschiedenen Farbschläge erzüchtet. Das Perlhuhn legt im Frühling und Sommer etwa Hühnereigroße, sehr dickschalige Eier. Bruterfolg stellt sich meist jedoch nur mit Kunstbrut oder Naturbrut durch eine Hühner-Henne ein.

 

Die Eier sind etwas besonderes, Sie schmecken wirklich delikat. Beim Aufschlagen aber Vorsicht. Nicht an einer Keramiktasse aufschlagen, sondern am Rand eines Metalltopfes, da die Eischale der Keramiktasse Schaden zufügen kann.

 

Der Grund, warum sich einigen Hühnerhalter auch Perlhühner halten, ist, dass sie Fressfeinde abwehren. Eine Gruppe von Perlhühnern tritt dem Feind unerschrocken mit lautem "Tschekerek" gegenüber. Manche haben schon berichtet, dass ein Fuchs, der es am hellichten Tag gewagt hatte, den Hof zu betreten, von den Perlhühnern vertrieben worden ist. Perlhühner zetern auch laut, wenn ein Luftangreifer sich nähert. Eine größere Gruppe kann unter sogar einen Hühnerhabicht vertreiben.

 

Perlhühner fliegen gut und gerne. Wer möchte, dass Perlhühner abends in den Stall gehen, lässt die Küken am besten von einer Hühner-Glucke aufziehen. Dennoch kann es sein, dass die Tiere tagsüber den Zaun überqueren oder den Stall irgendwann nicht mehr betreten. Werden die Federn eines Flügels gestutzt, bleiben sie im Gehege und gehen meist auch wieder in den Stall, um dort aufzubaumen.

 

Manche Hühnerhalter halten Perlhühner und Hühner gemeinsam in einer Gruppe. Wir haben bessere Erfahrungen gemacht, wenn die Perlhühner ein eigenes Gehege mit eigenem Stall besitzen.


Japanische Legewachtel

Farben:

Schneewachtel, Isabellfarbige Wachtel, Wildfarbene Wachtel, Zimtwachtel usw. Die meisten sind kennfarbig

Gruppe: 3 Hähne, 12 Hennen

Beschreibung und Besonderheiten:

Keine Winterleger bei Volierenhaltung im Freien.

So gut wie kein Bruttrieb vorhanden.

 

Achtung: Bruteier der Wachteln benötigen ca. 17 Tage bis zum Schlupf.

 

Die Japanische Legewachtel ist für viele mittlerweile ein "Must-have". Völlig unkompliziert in der Haltung, robust, tolle Eileistung bei wenig Futterverbrauch, wenig Platzbedarf, gut verträgliche Eier für die meisten Eiallergiker usw. Die bekannte Heilige Hildegard von Bingen hat den Wachteleiern schon Heilwirkung zugeschrieben.

 

Die Japanische Legewachtel erlebt gerade einen Aufschwung. Viele Hühnerhalter halten bereits auch Wachteln und so mancher, der für Hühner keinen Platz hat oder nur einen schattseitigen Balkon besitzt, hat schon Wachteln bei sich zu Hause angesiedelt.

 

Tipps und Infos für die Wachtelhaltung:

- Eine geschlossene Voliere ist notwendig, da Wachteln sonst davonfliegen.

 

Pro können 5 bis 7 Wachteln untergebracht werden.

 

- Achtung bei Fressfeinden (Katze, Marder). Eine kleine Voliere kann ein bisschen erhöht angebracht werden, Volieren, die auf der Erde stehen, können im unteren Bereich mit Brettern versehen werden.

 

- Die Wachtelvoliere sollte ost- oder nordseitig ausgerichtet sein. Wachteln legen meist am späten Nachmittag, manche am frühen Morgen (Wachteln legen manchmal sogar 2 Eier am Tag). Bei großer Hitze und direkter Sonneneinstrahlung fühlen sie sich nicht wohl und legen nicht.

 

- Kleine Verstecke für die Wachteln in der Voliere bauen. Wachteln verstecken sich auch in der Natur meist in Büschen, hinter Grasbüschel und im Dickicht. Dadurch fühlen sie sich sicher und wohl.

 

- Ein kleines Sandbad mit Sand und ein wenig Kieselgur.

 

- Wachteln legen meist, wo ihnen gerade das Ei herausfällt. Wenn sie ein abgedunkeltes Nest mit Nesteiern haben, legen sie oft auch dort ihr Ei ab.

 

- Futter: nicht zu groß pelletiertes Hühner-Legefutter oder eine spezielle Wachtelfutter oder Fasanenfuttermischung. Die Wachteln freuen sich jeden Tag über ein wenig Gras/Löwenzahn/Salat/Klee.

 

- Bei der Brut benötigen die Küken etwa 16 oder 17 Tage bis zum Schlupf. Die Eier deshalb nicht zusammen mit Eiern anderen Geflügels brüten. Die Temperatur kann dieselbe sein wie bei Hühnereiern, jedoch sollte die Luftfeuchtigkeit etwas höher sein als bei Hühnereiern. Die Eier müssen nicht unbedingt gekühlt werden während der Brut.

 

- Hahn oder Henne? Kennfarbige Farbschläge kennt man mit ungefähr 3 oder 4 Wochen auseinander, bei nicht kennfarbigen Farbschlägen sind die Hähne am Krähen (eher ein Trällern) zu erkennen oder durch den so gen. Kloakentest.

 

- Lautstärke des Hahnenkrähens: bis zu 1,5 km weit entfernte Nachbarn können es hören.

 

- Wachteleier kochen: 3 Minuten für ein hartgekochtes Ei, 1 1/2 Minuten für ein Ei mit weichem Dotter. Ein Gedicht - weich gekochte Wachteleier zum Frühstück mit etwas Kräutersalz und frischem Weißbrot mit Butter!


Cayuga Enten

Farbe: Schwarz mit Grünglanz

Gruppe: 2 Erpel, drei Enten

Beschreibung und Besonderheiten:

 

Die Cayuga Ente gehen aus der schwarzen Wildente und der Rouen Ente hervor. Zur Gefiederfarben-Verbesserung wurden Smaragd-Enten eingekreuzt. Dadurch und durch das fest anliegende Gefieder kommt es zu einem schönen Grünschimmer am ganzen Körper.

 

Im Laufe der Jahre ersetzen vor allem die weiblichen Tiere durch die jährliche Mauser immer mehr schwarze Federn durch weiße.

 

Der Name der Cayuga Ente geht geht einerseits auf die Cayuga Indianer zurück, die schon lange dunkle Enten als "Haustiere" hielten, andererseits auf den Cayuga See in den USA (Staat New York). Nach Europa kamen die Enten in den 1950er-Jahren, und zwar wurden sie erstmals 1851 in Großbritannien bei einer großen Ausstellung gezeigt.

 

Die Cayuga Ente ist eine robuste Entenrasse und eher ruhig. Wir empfinden ihren Charakter als angenehm.

 

Manche Cayuga Enten legen zu Beginn ihrer Legetätigkeit sogar schwarze Eier. Unter unseren drei Entendamen ist leider keine schwarz legende dabei.

 

Die Eier von unseren drei Entendamen sind farblich zwischen grün und türkis angesiedelt, manchmal ist ein leichter Grau- oder Schwarz-Schleier darüber zu sehen. Das Eigewicht liegt bei etwa 70 bis 80 Gramm.

 

Zur Legeleistung konnten wir verschiedene Angaben in Büchern und im Internet finden. Die Angaben reichen von 60 Eiern im Jahr bis 120 Eier.


Freundesbetrieb


Detlef Unkert

 

www.marans-unkert.de

www.marans-shop.de 

 

Einer der bekanntesten Züchter Deutschlands (Berlin-Umgebung) ist

Detlef Unkert, der eine Koryphäe auf dem Gebiet

original französischer Marans und Zwerg Marans ist.

 

Er züchtet folgende Rassen:

Araucana

Barbezieux

Bresse gaulois

Marans Schwarz-Kupfer, Schwarz-Silber

Zwerg Marans Schwarz-Kupfer, Schwarz-Silber, Sperber-Silber, Sperber-Gold

 

Ein Tipp, falls Sie bei Herrn Unkert bestellen. Wählen Sie einen Sonderaufschlag für eine sehr große Schachtel. Der Transportweg von Berlin nach Österreich oder Süddeutschland ist weit und in Deutschland geben sich Post und Paketdienst die Pakete oft in die Hand. Das heißt, die Pakete von Norddeutschland in den Süden werden meist unsanft transportiert.